Verfahren

Pulverbeschichtung - Was ist das?


Bei der Pulverbeschichtung wird das Beschichtungspulver mit Hilfe elektrischer Feldkräfte auf die Werkstücke aufgenebelt und im Anschluss zu einem geschlossenem Film vernetzt bzw. verschmolzen (Objekttemperatur > 170 °C).
Die Schichtstärke liegt im Normalfall zwischen 60 und 130 µm.
Die Beschichtung ist je nach Pulverqualität äußerst widerstandsfähig gegen mechanische und chemische Einflüsse.
Bei der Beschichtung von Fassadenteilen sollte Polyester-Pulver in GSB-Qualität verwendet werden, das witterungsstabil und farbecht ist.

Eine attraktive Farbauswahl durch diverse Farbregister (RAL, RAL Design, NCS, Sikkens etc.)

mit verschiedenen Strukturen und Glanzgraden ist selbstverständlich. Ausschlaggebend für eine einwandfreie und hochwertige Beschichtung ist dabei immer eine optimale Vorbehandlung

(z.B. für Aluminium eine Chromatierung nach DIN 17611).

Typische Anwendungen:
- Systemprofile sowie Bleche und Blechabkantungen
- Maschinen- und Sonderteile
- Massenteile
- Konstruktionsteile (Kfz, Möbel, etc.)

 

Die Pulverbeschichtung hat sich auf Grund ihrer wirtschaftlichen und  umweltverträglichen Funktionsweise am Markt zu einer festen Größe entwickelt. Diese Behandlung ist lösemittelfrei und durch die Rückgewinnungsmöglichkeit des überschüssigen Pulvers äußerst effektiv im Verbrauch. Im Vergleich zur Nasslackbeschichtung können in einem Arbeitsschritt deutlich höhere Schichtdicken erzielt werden.